18.07.2018 Daniela Sattler

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Die Positionierung ist ein lebendiger Prozess, der bei jedem Kontakt des Kunden oder Interessenten mit dem Unternehmen gefestigt wird. So entsteht eine nachhaltige Positionierung und das Markenbild kann sich entwickeln.

Das Markenerlebnis muss für den Kunden vor, während und nach dem Kauf konsistent sein. Vor allem nach dem Kauf gilt es jede Enttäuschung zu verhindern, um das gewünschte Markenbild zu erzeugen. Daher müssen in einem ersten Schritt die Markenkontaktpunkte eines Unternehmens definiert werden. Markenkontaktpunkte sind alle Berührungspunkte mit Stakeholdern, wie zum Beispiel Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Wettbewerber, Fachöffentlichkeit, allgemeine Öffentlichkeit.

Im B2B Bereich zählen E-Mails, Angebote und Vertriebspräsentationen zu den wichtigsten Kontaktpunkten. Vielen ist gar nicht bewusst wie viele Faktoren alleine durch den Versand eines E-Mails vermittelt werden. Diese wären unter anderem die Ansprache, die Tonalität, die Reaktionszeit, wird überhaupt geantwortet, gibt es Anhänge, wie sind diese aufbereitet, wurde auf das Anliegen des Kunden eingegangen, wurde der Kundennutzen vermittelt, hat man Probleme des Kunden gelöst oder dem Empfänger ein Problem beschert, wurden die markenspezifischen Kernbotschaften vermittelt, wurde die eigene Spitzenleistung kommuniziert, etc.

Diese Vielzahl an Faktoren bietet jede Menge Raum zum Scheitern, aber ist auch eine sehr gute Chance für jene Unternehmen, die lernen wollen, ihre Marke besser zu managen als der Wettbewerb. Auch wenn sich Investitionen in die Marke nicht sofort spürbar machen, sind sie eine sehr gute und nachhaltige Investition. Eine starke Marke ist ein klarer strategischer Wettbewerbsvorteil, der im Gegensatz zu Dienstleistungen oder Produkten nicht kopiert werden kann.